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Corps Arminia

Erlebnisberichte

Was wir gemeinsam erlebt haben - Berichte von Veranstaltungen, Reisen und Unternehmungen aus dem Corpsleben.

01.06.2024

Grillabend

Am 1. Juni haben wir unsere lang erwartete Grillparty veranstaltet. Obwohl das Wetter uns nicht ganz wohlgesonnen war und der Regen uns ab und zu begleitete, ließen wir uns die Stimmung nicht verderben. Das Event fand in einem kleineren Kreis statt, was der Atmosphäre aber keinen Abbruch tat – im Gegenteil, es wurde dadurch sogar noch gemütlicher.

Trotz des Regens gelang es uns, eine Vielzahl an köstlichem Grillgut zuzubereiten. Die Steaks und Würstchen waren perfekt gegrillt, und das Gemüse sowie die Beilagen rundeten das kulinarische Erlebnis ab. Die Freude am Grillen und die Begeisterung für gutes Essen standen im Mittelpunkt des Abends.

Unsere Gäste hatten sichtlich Spaß und genossen die gesellige Atmosphäre. Wir haben gelacht, Geschichten ausgetauscht und einfach die gemeinsame Zeit genossen. Der Regen machte uns dabei keinen Strich durch die Rechnung, sondern wurde durch die positive Stimmung fast vergessen.

Insgesamt war es ein gelungenes Fest, das trotz der Wetterbedingungen alle Erwartungen übertraf. Wir sind froh, dass wir dieses Grillfest zusammen erleben konnten und freuen uns bereits auf das nächste Mal – vielleicht bei strahlendem Sonnenschein!

01.05.2024

Wandertag

Der Wandertag startet für viele Corpsbrüder im Zug vom Hauptbahnhof Richtung Schloss Neuschwanstein. Einige Corpsbrüder steigen nach dem Ansitz bei Gehri am Tag davor den anderen zu. Nach 2 Stunden Zugfahrt kommen wir an, die Sonne schien, und es wehte eine leichte Brise. Obwohl uns ein anstrengender Aufstieg bevorstand, war die Stimmung gelassen und die Motivation in der Gruppe hoch. Einige unserer Corpsbrüder entschieden sich dafür, die etwas modernere Variante des Aufstiegs zu nutzen, nämlich die Gondel.

Unser Ziel war der Gipfel eines Berges auf 1707 Metern Höhe. Der Weg führte uns durch dichte Wälder und über schroffe Felsen. Trotz der Anstrengung blieb die Gruppe in einem angenehmen Tempo zusammen und genoss die wunderschöne Natur um uns herum. Immer wieder hielten wir an, um die beeindruckenden Aussichten auf die umliegenden Täler und Berge zu bewundern. Zudem war die Aussicht auf das Schloss und seine Türme unübertroffen.

Der letzte Abschnitt des Aufstiegs war besonders anspruchsvoll, da der Pfad steiler wurde und sich unter unseren Füßen sogar noch ein wenig Schnee befand. Doch das hinderte uns nicht daran, mit Begeisterung weiterzugehen. Der Gedanke an den Gipfel und kühles Bier motivierte uns, und die Gemeinschaft untereinander trug uns förmlich den Berg hinauf.

Oben angekommen, wurden wir mit einer atemberaubenden Aussicht belohnt. Die frische, klare Luft und das Gefühl der Erfüllung erfüllten uns alle mit Stolz und Zufriedenheit. Auf dem Gipfel genossen wir eine wohlverdiente Pause. Es wurde gegessen und getrunken, und die Stimmung war ausgelassen. Jeder genoss das Zusammensein und die entspannte Atmosphäre.

An diesem Tag erwartete uns nicht nur eine tolle Aussicht, sondern auch die Acception unseres neuen Fuchses Arian Arjmandi Rad.

Nachdem wir uns ausgiebig erholt hatten, machten wir uns wieder an den Abstieg. Trotz der Müdigkeit in den Beinen war die Stimmung heiter, und wir tauschten unterwegs Anekdoten vom Tag aus. Als wir schließlich wieder am Ausgangspunkt ankamen, erfreuten sich einige noch an der Sommerrodelbahn. Es war ein Tag voller Herausforderungen – die Tour ging über 5 km und 900 Höhenmeter und war geprägt von Naturerlebnissen und unvergesslichen Momenten.

26.04.2024

Spargelessen

Am 26. April war es wieder soweit: Wir trafen uns zu unserem traditionellen Spargelessen – ein Ereignis, das man sich nicht entgehen lassen sollte. Von den Alten Herren bis zu den jungen Füchsen war die gesamte Runde vertreten. Um 18:15 Uhr eröffnete unser Consenior mit einigen herzlichen Worten den Abend.

Auf den Tischen türmte sich der Spargel, begleitet von leckeren Kartoffeln und exquisitem Schinken. Dazu gab es reichlich Wein, der die Stimmung heiter und entspannt hielt. Der Abend war erfüllt von Gelächter, Gesprächen und – natürlich – Spargelgenuss. Corpsgeschichten machten die Runde, während neue Freundschaften entstanden und alte gepflegt wurden. Dabei wurde klar, wie wichtig solche Treffen für unseren Zusammenhalt sind.

Als der Abend ausklang, waren sich alle einig: Dieser Abend war etwas Besonderes und zeigte erneut, was uns im Corps verbindet. Es ging nicht nur um das Essen – es ging um das Zusammensein und die Freude an der Gemeinschaft. Wer nicht dabei war, hat definitiv etwas verpasst: großartiges Essen und echten Corpsgeist.

16.12.2023

Thomastag

Am 16. Dezember fanden wir uns im Restaurant "Grüner Baum" in Fürth für den Thomastag zusammen. Es gab ein leckeres Essen und viele Gespräche – alle freuten sich, mal wieder in echt zu quatschen. Nach dem Essen sangen wir unsere Lieder und tauschten gegenseitig Erfahrungen aus. Alle genossen das gute Bier und die fröhliche Stimmung.

Später spazierten wir zum Babylon Kino. Dank AH Streng III konnten wir Aktiven bequem die restliche Nacht ausklingen lassen und ausschlafen.

Am nächsten Morgen gab's von AH Streng III ein stärkendes Frühstück. Vormittags machten wir uns dann auf den Weg nach Nürnberg. Corpsbruder Münch erzählte uns Füchsen dabei die Geschichte des Thomastages und weitere wichtige Bedeutungen dieser Tradition.

Mit anderen Studentenverbindungen gruppierten wir uns um die Lorenzkirche und trotz Kälte sorgte der Spaß und der Glühwein für Wärme. Der Tag endete so, wie er angefangen hatte: Mit guter Laune und im Kreise guter Freunde. Wir freuen uns schon auf das nächste Mal, wenn wir wieder so toll zusammenkommen können.

14.06.2023

Zwei Arminianer in Kasachstan

Als Duc und ich unsere Kasachstan-Reise am 5. Juni früh am Morgen begannen, war wohl keinem so ganz klar, worauf wir uns hier eigentlich eingelassen hatten. In der vorhergehenden Planung war nur klar gewesen, dass es irgendwo in asiatisches Bergland gehen sollte. Man sollte meinen, dass Kasachstan eher für weite Steppen steht, doch im Umland von Kasachstans größter Stadt Almaty, wo wir uns den Großteil der Reise bewegten, ist es eigentlich wie in unseren bayerischen Alpen. Nur höher und man ersetze jede Kuh durch ein Pferd. Es gab so manche kleine, aber auch größere Abenteuer.

Einmal wurden wir irgendwo im Nirgendwo von drei Männern gefragt, ob sie sich denn unsere Autobatterie ausleihen könnten, da ihre wohl leergegangen sei. Corpsbruder Mai und ich waren uns anfangs ziemlich sicher, dass wir das nicht tun würden. In Anbetracht dessen, dass jegliche anderen Versuche, Starthilfe zu geben, scheiterten und unsere Gegenüber ohne uns wohl ziemlich aufgeschmissen wären, fing unsere Überzeugung allmählich zu bröckeln an. Also ließen wir uns noch einmal das Prozedere erläutern: Unsere Batterie würde in ihrem Auto eingebaut werden, um dieses einen Hügel hinauf zu fahren. Nach erfolgtem Rückwechsel der Batterie sollte ihr Motor dann durch Hinabrollen des Hügels starten können. Kann ja eigentlich nichts für uns schiefgehen. Also ließen wir den selbsternannten Automechaniker ans Werk und hofften, dass wir hier nicht gerade das Ende unserer Reise besiegelt hatten. Tatsächlich lief alles glatt und auch unser Auto sprang wieder an.

Einige Tage später ging es dann per Flugzeug in die Hauptstadt Astana. Dort wurden wir dann äußerst festlich mit Deutschland-Fahnen entlang der großen Hauptstraße empfangen. Dass zugleich unser Bundespräsident Frank-Walter Steinmeier zum Staatsbesuch dort war, wird damit wohl nichts zu tun gehabt haben.

Ich bin sehr dankbar, dass Duc und ich zusammen diese Reise erleben durften. Ohne das Corps hätten wir uns wohl nie kennengelernt.

03.06.2023

Wandertag

Bei perfektem Bergwetter starteten wir am 3. Juni 2023 von Wildbad Kreuth aus in schwindelnde Höhen. Nach einem 1,5-stündigen Marsch erreichten wir die Buchsteinhütte. Wir stärkten uns, und der Großteil der Mannschaft zog weiter auf die Tegernseer Hütte. Die sportliche Fraktion von uns steuerte das Ziel über den Klettersteig an. Alle anderen kraxelten über den „normalen“ Weg, der es stellenweise auch in sich hatte, auf die Hütte zu. Die schweißtreibende Angelegenheit wurde mit einer wunderbaren Aussicht belohnt. Die besonders Wanderwütigen erklommen einen oder zwei Gipfel.

Wir löschten unseren Durst mit gutem bayerischen Bier und stiegen wieder zur Buchsteinhütte ab, wo uns ein Teil unserer Wandergesellschaft erwartete. Frisch gelabt machten wir uns auf den Weg ins Tal. Der geplante Besuch der königlichen Fischzucht viel leider aus, da sie um 17 Uhr schließt. Schnell wurde ein Ersatz gefunden, und wir landeten im Bräustüberl.

Die Speisekarte zeichnete sich durch ihre Beilagen-Vielfalt aus. Schweinebraten mit Kartoffel-Gurken-Salat, Tellerfleisch mit Kartoffel-Gurken-Salat, Eisbein mit Kartoffel-Gurken-Salat, Schnitzel nach Wiener Art mit Kartoffel-Gurken-Salat, Apfelstrudel mit Kartoffel-Gurken-Salat ;-)...

Letztendlich fand jeder etwas für seinen Gaumen, und anschließend fuhren wir zurück nach München. Dank unseres Seniors und unseres Fuchsmajors war es ein gelungener Ausflug.

Auch einen Dank an die Fahrer und die Fahrerin. Vielen Dank für die Organisation!